Vanity – einer der schönsten Clubs der Stadt

Für viele Kölner und Köln Besucher gehört das Ausgehen am Abend einfach dazu. Sobald die Nacht ihre Flügel über die Stadt ausbreitet, zieht es sie in die angesagtesten Clubs, wie etwa den Vanity-Club-Cologne. Dort am Puls des Kölner Nachtlebens ist im Allgemeinen recht viel los. In dem schick eingerichteten Lokal verkehrt in der Regel sehr stilvolles Publikum. Meinen Kollegen Leon und mich zog es am 7. Dezember 2018 zum „Bad Habits“ Event ins Vanity. Der Club liegt direkt in der Kölner Innenstadt am Hohenzollernring.

Bereits am 27. Juni diesen Jahres, besuchte ich die Veranstaltung „Pink Elephant“ meines Freundes Kevin. Dort machte ich die Bekanntschaft von Björn, dem Veranstalter von „Bad Habits“ in Köln. Es stellte sich heraus, dass er ein Studienkollege meines Bekannten Max war. Die Welt ist echt ein Dorf. Max, (der Marketingmanager der Halle Tor 2″) und ich setzten zuvor schon erfolgreich ein Projekt um.

Einladung zum Event

Nach einiger Zeit setzte ich mich wieder mit Björn in Verbindung. Er bot mir daraufhin an, als Video-Fotograf auf die „Bad-Habits“ ins Vanity nach Köln zu kommen. Sein Fotograf konnte den Termin am 7. Dezember 2018 nicht wahrnehmen. Ich bin gerne eingesprungen und hatte vor, Björn’s Crew von meinen Fähigkeiten zu überzeugen. Bereits im Vorfeld wurde mir erzählt, dass der Kölner Club seinem Publikum alles zu bieten hätte, was zu einer guten Partynacht gehört. Für mich ging es also bereits um 21:00 Uhr los, denn ich wollte um zirka 22:00 Uhr an der Location eintreffen. Es war nämlich ein Freitag, dadurch kann es um einiges länger dauern, bis man in einer Großstadt sein Ziel erreicht hat. Bei unserer Ankunft kurz vor 22:00 Uhr fiel mir auf, dass die Schilder der zahlungspflichtigen Parkplätze überklebt waren und daher Zeiten von 09:00 bis 01:00 Uhr auswiesen.

Die Hürden bei der Anreise

Obwohl ich 15 Minuten verzweifelt nach einem Parkplatz Ausschau hielt, musste ich mit einem einige Kilometer vom Club entfernten Parkplatz vorlieb nehmen. Mein Auto stellte ich dort vor einigen Fahrrädern – anders als mein Kumpel Leon „kostenfrei“ ab. Mein Kollege schrieb mir über WhatsApp, dass er seinen PKW in einem überteuerten Parkhaus abstellen musste.

Mein 30 Kilogramm schweres Equipment bestehend aus dem Rucksack, dem Koffer und einem Ordner musste ich natürlich alleine zur Location schleppen. Dort wartete bereits Leon vor der Tür auf mich und nahm mir den Koffer ab. Um 22:10 Uhr war der Club noch zu. Nachdem wir überall klingelten meldete sich plötzlich Björn und meinte: „Ich bin in einer Minute da.“ Als seine Kollegen eintrafen, sagten sie lachend, dass Björn vor 10 Minuten noch unter der Dusche gestanden hätte.

Der Club überzeugt Gäste durch eine gute Organisation

Um 22:20 Uhr gingen wir über eine Treppe vorbei an der Garderobe in den Backstage-Bereich. Dort konnten wir endlich unser Equipment abstellen. Ich kannte die Location bereits von der Veranstaltung „Pink Elephant“ her. Also baute ich meine Video- und Fotokamera zusammen. Als wir uns umsahen, waren bereits alle Mitarbeiter und auch die Organisatoren bei den Vorbereitungen. Um zirka 23:00 Uhr erschienen die ersten Gäste. Allerdings gab es zu meinem Erstaunen keine Schlange vor dem Club. Wir lernten einige Leute kennen und nahmen natürlich auch einige Fotos und Video auf. Es hieß bis 00:30 Uhr warten, bis sich endlich der Wartebereich in der Garderobe mit Clubbesuchern füllte.

Besonders hervorzuheben gilt es, dass der Club hauptsächlich Events ab 18 Jahren anbietet und großen Wert auf die Ausweiskontrolle legt. Es gibt auch Veranstaltungen für Gäste unter 16 Jahre. Diese sind allerdings seltener und es werden dort natürlich keine harten Getränke ausgeschenkt.

Jetzt geht die Party richtig los

Eine Stunde später ging es richtig los. Sowohl die Tanzfläche als auch der VIP Bereich und die Theken waren voll. Ich nahm gerade eine Menge Material auf, als mich ein dunkler Typ ansprach. Er hatte Sticker dabei auf denen „Bad-Habits“ stand. „Wir werden jetzt Videos drehen!“, rief ich ihm zu. Also gingen wir von Besucher zu Besucher und brachten die Sticker genau dort an, wo sie gut zu sehen waren und cool aussahen. Obwohl am Anfang einige Gäste noch eher verklemmt waren, fielen mit zunehmenden Alkoholgenuss die Hemmungen und es ging mächtig zur Sache. In der Folge wollten immer mehr Clubbesucher auf mein Video.

Um 03:00 Uhr zeigte ich Björn im Backstage-Bereich einige Aufnahmen, als auf einmal das totale Chaos ausbrach. „Ich fange jetzt erst zum Trinken an“, erklärte er. Danach flogen im VIP-Bereich der Crew, neben dem DJ-Pult, Scheine aus meiner mitgebrachten „Supreme-Money-Gun“. Besonders Björn war von dem Spielzeug angetan. Er freute sich wie ein Kind darüber und schrie: „Das darf doch nicht wahr sein, ist das geil!“ Das Supreme-Logo, an welches das „Bad Habits“-Logo angelehnt war, hatte Björn zuvor mit einem Sticker überklebt. Eine Klasse Marketing-Strategie. Sein Studium hat sich in diesem Fall ausgezahlt.

Es wurde geküsst und gefeiert

Die feierwütigen Besucher begossen sich teilweise mit Alkohol. Überall im Vanity sah ich fröhlich feiernde und knutschende Leute. Mit meiner Kamera wurde alles in Zeitlupe eingefangen und festgehalten. Die Devise der Party hieß: Bad-Habits (schlechte Angewohnheiten), „Freizügigkeit in großem Stil“. Als Björn ein Video von sich aufnehmen lassen wollte, kippte ihm jemand auf einmal ein großes Glas „Jack Daniel’s & Cola“ auf den Kopf. Obwohl Björn sichtlich genervt war, fand er, dass das Video lustig aussah.

Erst gegen 04:00 ging die Party so langsam dem Ende zu. Wir packten also unsere Sachen zusammen. Allerdings wollten auch wir noch etwas feiern. Als Reporter erlebten Leon und ich das Event total nüchtern. Wir trinken auf jeder Veranstaltung nur Wasser, RedBull oder Cola Zero.

Als wir um 05:00 Uhr unsere Sachen abholten, hörten wir den Clubbesitzer rufen: „Nie wieder Sticker!“ Was war passiert? Er meinte die Dinger würden im ganzen Club kleben, sogar an der Decke. Vor der Tür unterhielt sich Björn noch einmal mit uns. Er meinte, dass es nicht besonders gut gelaufen sei. „Freitag eben“, erklärte er. Ich antwortete ihm: „Es war dennoch eine der besten Partys auf der ich jemals war.“ Mit Leons Hilfe schaffte ich mein Equipment schließlich zum Auto zurück. Als ich ihn zum Parkhaus chauffierte, musste er für sechs Stunden stattliche 16 Euro Parkgebühren berappen.

Daheim angekommen komprimierte ich die Videos. Außerdem musste ich auch noch die Fotos bearbeiten. Sie zeigten fröhliche und ausgelassen feiernde Clubbesucher. Auch ich war sehr zufrieden, denn es war auch für mich eine unvergessliche Party.